Spielbericht: Jugend trainiert für Olympia (JtfO) – WK II Mädchen – Landesfinale

Am vergangenen Mittwoch fand in Frankfurt/Main das diesjährige Landesfinale im Jugend-trainiert für Olympia-Wettbewerb im Basketball statt (Mädchen, WK II, Jahrgang 2006-2009). Aufgrund der starken Leistungen im bisherigen Turnierverlauf auf Kreis- und Regionalebene konnte man sich durchaus Chancen auf die Teilnahme am Bundesfinale in Berlin ausrechnen. Entsprechend hoch waren die Erwartungen und auch die Motivation der MLS-Mädchen, die von Beginn an eine starker Mannschaftsleistung zeigten und klare Siege in den beiden Vorrundenspielen gegen die Teams der Wöhlerschule Frankfurt und der Justus-Liebig-Schule Darmstadt erzielen konnten. Schon deutlich enger gestaltete sich das Halbfinale gegen die Main-Taunus-Schule aus Hofheim. Hier lief man über weite Phasen einem knappen Rückstand hinterher, der am Ende mit taktisch klugem Spiel und enormem Kampfgeist noch zu einem 32:28 Sieg gedreht werden konnte. Dass das Halbfinale viel Kraft gekostet hatte offenbarte sich dann im Finale gegen das Team des Gymnasiums Oberursel. Hier gerieten unsere Mädchen bereits nach 2 Minuten mit 9 Punkten in Rückstand. In der Folge konnten sie zwar gut mitspielen, den Abstand nennenswert zu verringern lies das starke Team aus Oberursel jedoch nicht mehr zu (Endstand 36:26).

Der zweite Platz im Landesfinale, auch wenn anfangs die Enttäuschung natürlich groß war, eine grandiose Leistung der Mädchenmannschaft der Martin-Luther-Schule!

von links: David Irnich (Teamcoach); Marlene Rasch; Hannah Adaszewska; Greta Katebini; Jana Mann; Steffen Gläser (Schulsportleiter MLS); Hannah Greinke; Frieda Allmeroth; Jana Hassan; Maaret Franz

 

„Jugend forscht“ – zwei erste Preise für Schüler der MLS

Mit gleich zwei Projekten fahren Schüler der MLS zum Landeswettbewerb „Jugend forscht“ Hessen!
Am vergangenen Wochenende fand vom 24.-25. Februar in Kooperation mit der Justus-Liebig- Universität und der Technischen Hochschule Mittelhessen der Regionalwettbewerb Hessen Mitte von Jugend forscht statt.
Hier hatten Schüler der Martin-Luther-Schule gleich zwei Projekte angemeldet.
So stießen Marten Herzberg und Bosko van Andel auf die Problematik, dass eine Zunahme von Unfällen bei der Nutzung von Pedelecs (E-bikes), insbesondere durch ältere Fahrer*innen, festzustellen ist.
Sie entwickelten die Idee, einen kapazitiven Reifensensor zu entwickeln, der Bodenbeschaffenheiten erfassen kann. Neben der Generierung entsprechender Messwerte stellen sie sich die Frage, wie mit diesen Daten Parameter erstellt werden können, um bei einem aktivierten „safe mode“ die Fahrenden vor gefährlichen Untergründen bei hohen Geschwindigkeiten zu warnen.
Die Entwicklung eines „Sensor-Prototypen“ und einer passenden Software stellen die beiden Schwerpunkte des Forschungsprojektes dar.
Das zweite Projekt wird von Jannis Wolk bearbeitet. Er verfolgt die Idee, flexible Tragflächen für Fluggeräte zu untersuchen und ein eigenes Modell mit besonderen Eigenschafen zu entwickeln. Seine Tragflächen sollen, anders als bei konventionellen Flügeln, keine Querruder oder Landeklappen besitzen, sondern einen Mechanismus, welcher die Form der Tragfläche so anpasst, dass für jede Flugsituation das perfekte Flügelprofil entsteht. Dafür baute er mehrere Prototypen in kleinem Maßstab, um diese im Windkanal oder im Flug zu testen.
Von allen Teilnehmer*innen wurde eine entsprechende Präsentation und eine erläuternde wissenschaftliche Begleitarbeit verlangt, zu der sie von den Juroren konstruktiv Kritik erhielten.
Marten und Bosko stellten sich im Fachgebiet „Arbeitswelt“ einer mehrköpfigen Jury, die aus Fachleuten aus Forschung und Industrie bestand, während Jannis sich im interdisziplinären Bereich profilieren musste.
Marten Herzberg und Bosko van Andel erreichten den 1. Preis (Regionalsieg) und erhielten darüber hinaus den Sonderpreis der Firma FEIG.
Jannis Wolk erhielt den projektbezogenen 1. Preis (Regionalsieg) für das beste interdisziplinäre Projekt.
Beide Projekte wurden durch das Team der „Forschungswerkstatt“ der MLS Frau Dr. Reißmann, Herr Wißner, und Herr Dr. Köber betreut.
Mit diesem Erfolg sind beide Teams für das Landesfinale vom 24.-25.03. qualifiziert. Die Veranstaltung wird von der Firma Merck KGaA ausgerichtet. In der Zwischenzeit haben sie nun Zeit, ihre Ausarbeitungen zu verfeinern oder weitere Forschungsergebnisse zu ermitteln.

Microbes@School 2023 – „Jurassic Park im Labor“

„Jurassic Park im Labor“, so lautete der spannende Titel des ersten Vortrags, gehalten von Dr. Georg Hochberg, aus der Vortragsreihe „Microbes@School 2023“, die initiiert wurde von Max-Planck-Institut für terrestrische Mikrobiologie in Marburg in Zusammenarbeit mit dem neuen Schüler*innen Forschungszentrum Mittelhessen (SFM).
Die Martin-Luther-Schule ist Gastgeber der aus vier Vorträgen bestehenden Reihe, die uns auf eine Reise zu den Anfängen des Lebens mitnimmt.

Das Marburger MPI ist Teil der Max-Planck Gesellschaft, die zu den weltweit führenden Wissenschaftsorganisationen zählt. Anliegen der Forscher*innen am MPI ist es, der Marburger Öffentlichkeit – und vor allem den zukünftigen Studierenden – transparent zu machen, welche Fragestellungen am Institut auf den Lahnbergen erforscht werden. Im Zentrum der Forschung steht die biologische Funktion von Mikroorganismen, die maßgeblich das Leben auf der Erde beeinflussen, so z.B. durch ihren Beitrag zu den weltweiten Stoffkreisläufen oder ihrer Interaktion mit Menschen, Tieren und Pflanzen.
Anliegen des neuen Schüler*innen Forschungszentrum ist es, Schüler*innen die Marburger Forschungswelt und die Menschen dahinter näher zu bringen und ihnen die Möglichkeit zu geben, Kontakte zu knüpfen und die Expertise der Expert*innen für die erfolgreiche Bearbeitung eigener Forscher*innenprojekte zu nutzen.

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